Wer glaubt, dass Menschen, welche anderen gegenüber immer stark und ausgeglichen wirken, keine Schleudertraumas ihrer Seelen erleben, liegt ein klein wenig falsch.
Auch jenen kann es mal so richtig den Splitt unter den Füßen wegziehen. So auch mir. Wissen wir uns zu helfen. Eventuell schon, nämlich dann, wenn wir offen sind für Rituale, Spiritualität, Natur und am wichtigsten wenn wir einsehen, dass da was im Argen ist.
Manchmal übertragen sich Ängste, oder alte, nicht aufgelöste Themen von anderen auf einen selbst, und wenn man es zuerst nicht zuordnen kann, leitet man es weiter. Zu oft an geliebte Menschen, welche überhaupt nicht im Thema sind. Sie können nicht verstehen, was da gerade mit dem Partner, der Partnerin passiert.
Kommt man in solch eine Krise, solch eine Thematik, dann ist es wichtig, dass man darüber spricht, dass man sich Menschen anvertraut, mit denen man sich verbunden fühlt. Es ist wichtig sich zu öffnen. Das darf Religion sein, das dürfen Rituale in der Natur sein, das kann aber auch einfach mal eine Auszeit bei den vertrauten Menschen sein. Ganz egal, Hauptsache man versucht nicht alleine damit klar zu kommen, und ein bisschen Glaube an Energie, Kraft und Liebe, welche in jedem Menschen steckt, kann kleine Wunder geschehen lassen.
Weil auch ich in den letzten Tagen, Wochen ein bisschen in einen Emotionsstrudel geriet, und es zuerst nicht bemerkte, verletzte ich den Menschen, welchen ich am meisten liebe sehr. In mir staute sich ein Thema auf, welche eigentlich gar nicht mein eigenes ist. Ich verlor kurzzeitig die Kontrolle über meine Achtsamkeit und mein in mir selbst ruhen. Ich danke dem Universum, Gott, den Energien, oder wer immer da draußen ist, dass mein Mann so stark war, mich in diesen Tagen und Wochen ausgehalten zu haben. Das war kein Spaziergang. Ich sprang von einer Emotion in die nächste, von einer Schuldzuweisung in die nächste. Ein eigentlich geringe Aufmerksamkeit verdienendes Ereignis brachte das Fass zum überlaufen und die Situation drohte komplett aus dem Ruder zu laufen. Kurz vor der Eskalation besannen sich beide auf den Kern, welcher tief in ihnen seit über 24 Jahren verankert ist, ihre LIEBE. Mit eine Umarmung begann sich langsam die Thematik zu lösen.
Jetzt wollte ich unbedingt handeln. Ich verließ mich ab diesen Zeitpunkt nur noch auf meine Impulse, weil ich von mir selbst weiß, dass ich ein bedingungsloser Optimist bin, wusste ich meine Impulse würden mich wieder zurück zu mir selbst leiten. Ich rief eine mir inzwischen als Seelenmensch verbundene Person an, packte Decken, Isomatte, Tee, Blätter und Stifte in eine Tasche und los ging die wilde Fahrt zu einem meiner Kraftorte.
Heute um 11 Uhr gaben wir ins Navi Wohlmannsgesees ein (Druidenhain). Von der Sonne und glitzernden Schnee begleitet erreichten wir unser Ziel. Schon wenige Minuten nach Ankunft an unserem Sitzplatz konnten wir loslassen und Themen lösten sich auf. Ich weiß, das hört sich strange an, aber glaubt mir es funktioniert. Egal wo euer Kraftort ist, entweder in der Kirche, im Wald, zwischen Felsen, in einem Tempel oder wo auch immer auf diesem wunderschönen Erdball, wenn ihr diesen Ort als für euch etwas Besonderes erkennt, dann beginnt er zu wirken. Garantiert. Auch wenn ihr eure Musik, welche euch inspiriert auf euren Mobilen Telefonen abspielt, geht der Urspirit nicht verloren. Ich z. B. versetze mich immer mit buddhistischen Mönchsgesang in meine Meditation. Wundervolle Kirchenmusik oder einfach Instrumentalmusik ist auch sehr inspirierend.
Und plötzlich bist du da in deinem eigenen Sein, in deiner Mitte, in deiner Klarheit. Knoten lösen sich, Denkblockaden lösen sich, Emotionen lösen sich auf, und wenn du dann anschließend ein auf der ganzen Welt in vielen Religionen und Kulturkreisen stattfindendes Ritual der Verbrennung deiner Themenpunkte oder Verbrennung deiner Verstärkerpunkte zelebrierst, dann fließt da so unfassbar viel Energie, dass du eine Stunde später plötzlich spürst, dass du die Worte auf deine Kärtchen ohne nachzudenken geschrieben hast und dass du diese komplette Stunde frei warst von Grübeln und allen je dagewesenen negativen Emotionen.

Mit dieser Euphorie für die Liebe und die Kraft, welche in uns allen steckt, haben wir heute nach unserem Druidenhain Aufenthalt den Nachhauseweg angetreten. In Waischenfeld im Café am Markt haben wir uns Cappuccino und Kuchen gegönnt und haben noch einen kleinen Stopp in Frankenhaag eingelegt, dem Ort meiner Kindheit.


Der Schluck Wasser aus der St. Rupertkapelle durfte natürlich auf keinen Fall fehlen. Seit meiner Kindheit nehme ich wann immer ich die Gelegenheit habe dort einen Schluck Wasser.

Als wir oben am Berg in Frankenhaag standen, wusste ich all diese bösen und sehr gefährlichen Energien waren weit entfernt von mir aufgelöst worden.
Wir genossen die restliche Autofahrt zurück nach Bayreuth mit lauter Musik und unserem schrägen Mitgrölen. Wir witzelten rum und hätte YouTube unsere Szenerie aufgenommen, wären wir heute viral gegangen . Das Leben ist schön und wenn es mal nicht mehr schön ist, dann gibt es immer einen Weg es wieder schön werden zu lassen. Ich weiß nur zu gut, dass das sich leichter redet als getan. Aber ein Versuch in diese wirklich sehr kraftvollen Energien einzusteigen lohnt sich immer.
Ich nehme euch sehr gerne mit zu Kraftorten in unserer Gegend. Schreibt mir gerne, wenn ihr euch vorstellen könnt, dass euch eine Reinigung eurer negativen und schlechten Energien helfen würde. Falls ihr nicht daran glaubt, dann trotzdem vielen lieben Dank, dass ihr den Beitrag bis hierher gelesen habt.

Ein paar meiner Kraftorte, wo ich loslassen kann und Energie tanken
Salzweiher im Fichtelgebirge
Neubürg bei Wohnsgehaig
Druidenhain bei Wohlmannsgesees
Salamandertal bei Eckersdorf
Meine Kraftlieder, am besten schön laut, allein zuhause, mittanzen
Flieger von Helene Fischer
Euphoria von Doreen
Halo von Beyonce
Happy Ending von Mika
